Conscious and Unconscious Effects of Music (CUEM)

Conscious and Unconscious Effects of Music (CUEM)

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Musik bewerten und beurteilen aus Schülersicht

Armin Langer / Christian Frauscher

Das Akronym CUEM (Conscious and Unconscious Effects of Music) steht für ein Forschungsprojekt, das sich mit expliziten, aber automatisierten affektiven Bewertungen und kognitiven Repräsentationen von Musik in Zusammenhang mit physiologischen Erregungsmustern befasst. Es stellt sich die Frage, inwieweit unbewusste physiologische Reaktionen und bewusste mentale Prozesse auf der Basis gespeicherter Schemata die subjektiven Bewertungs- und Beschreibungsprozesse im Hinblick auf kommunikative Handlungen präjudizieren. Aus Schülersicht erscheint es mitunter eine Herausforderung, gerade dann über Musik zu kommunizieren, wenn diese im Unterrichtsprozess ambivalent konnotiert ist. Dazu wurden in der vorliegenden Pilotstudie Schüler(inne)n unterschiedlicher Schultypen verschiedene Musikstücke vorgespielt, die anschließend auf kognitiver wie affektiver Ebene zu bewerten waren. Während des gesamten Untersuchungsprozesses wurde dabei die physiologische Aktivität jedes einzelnen Probanden mittels Biofeedback aufgezeichnet (arousal). In posthoc durchgeführten qualitativen Befragungen konnten die individuellen Erlebnisdimensionen (appraisal) zusätzlich exploriert werden.

Dieses methodische Vorgehen sowie die Ergebnisse dienen als Grundlage für weitere Studien. Mitarbeiter der Studie sind neben den Autoren Prof. Dr. Armin Langer und Mag. Christian Frauscher auch ao. Univ.-Prof. Dr. med. univ. Wilhelm Eisner und Univ.-Doz. MMag. Dr. Rainer Holzinger (Innsbruck und Linz).


 

Forum Musikpädagogik, Band 141, Augsburger Schriften

ISBN 978-3-95786-114-6

Wißner-Verlag, Augsburg 2017